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Im Börsenfieber

Eine Woche lang hing der Börsengang der Postbank am seidenen Faden. Arbeiten zwischen Hoffen und Bangen für die Mitarbeiter, die seit Monaten den größten IPO seit Jahren vorbereiten.
Am Abend des 5. Mai steht Ralf Kauther in der riesigen Köln-Arena und verfolgt die Mikrophonprobe für die Hauptversammlung der Deutschen Post. Vorher will Postbank-Chef Wulf von Schimmelmann die Daten des Schlussspurts für den Börsengang der Post-Tochter bekannt geben, über dessen Termin die Finanzjournalisten heftig spekulieren. Die Hauptversammlung steht seit Monaten in Kauthers Terminkalender. Der 34-Jährige ist Programmdirektor für Öffentlichkeitsarbeit im Postbank-Team für das Initial Public Offering (IPO)

In diesem Moment erreicht Kauther die Meldung, der Bund als Haupteigentümer erwäge den Verkauf der Postbank an die Deutsche Bank und eine Absage des Börsengangs. Ein anwesender Post-Kollege schüttelt verwundert den Kopf, der Vertreter des Bundes zuckt die Schultern, und Kauther versteht die Welt nicht mehr. Plötzlich droht all das, wofür er und viele andere seit Monaten arbeiten, Makulatur zu werden

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Die komplette Geschichte "Im Börsenfieber" finden Sie in der Juni-Ausgabe von Junge Karriere.

Dort erfahren Sie alle Hintergründe und aktuelle Informationen über den Börsengang der Deutschen Postbank:

> Arbeiten im Ausnahmezustand
> Posen vor dem Vorstand
> Postbank unterm Röntgenschirm
> Werben bei Kalb und Wein
> Der Countdown läuft
Außerdem:
> Reif für den IPO
> karriereurteil Deutsche Postbank

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Dieser Artikel ist erschienen am 24.05.2004