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Harte Einschnitte

Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt muss den Gürtel noch enger schnallen. Schon nach dem letzten Streichkonzert für 2004 hatte die kleine, aber feine Uni Haushaltskürzungen von insgesamt zehn Prozent zu verkraften. Jetzt stehen weitere Einschnitte ins Haus.Vom 39-Millionen-Gesamtetat der Uni kommen 30 Millionen vom Land Bayern, neun Millionen von der Kirche. Während der staatliche Anteil bis 2008 festgeschrieben ist, kann der Klerus seinen Anteil wahrscheinlich nicht halten. "Wir gehen davon aus, dass wir ab dem nächsten Jahr mindestens eine Million Euro zusätzlich einsparen müssen", sagt Uni-Kanzler Gottfried Freiherr von der Heydte. Stellenstreichungen werden unvermeidlich sein, ganze Studiengänge aber sollen vorerst nicht weichen. Sperrt sich die Bischofskonferenz allerdings gegen einen Stabilitätspakt für die nächsten Jahre, sei ein Fächerabbau aber kaum abzuwenden.

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Dieser Artikel ist erschienen am 28.09.2005