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Hamburg kassiert Gebühren von Langzeitstudenten

Zudem macht sich Hamburg auch auf Bundesebene für die Einführung allgemeiner Studiengebühren stark. Gegen deren bisheriges Verbot will die Hansestadt gemeinsam mit anderen Ländern Verfassungsklage einreichen.
HB/dpa HAMBURG. Bisher wurden Langzeitgebühren nur in Baden-Württemberg erhoben. In mehreren unionsgeführten Bundesländern sind sie geplant. Die SPD- Regierungen von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig- Holstein bereiten ein Studienkontenmodell vor, das letztlich auch auf Gebühren bei deutlicher Überschreitung der Regelstudienzeit hinausläuft.Im Hamburg bekommen die sechs staatlichen Hochschulen auch mehr Kompetenzen etwa bei der Besetzung von Professorenstellen, gleichzeitig werden größtenteils extern besetzte Hochschulräte geschaffen. Vorgesehen ist auch die Einführung von Juniorprofessoren und die Übernahme von Beachelor- und Masterstudiengängen ins Regelangebot.

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Zudem macht sich Hamburg auch auf Bundesebene für die Einführung allgemeiner Studiengebühren stark. Gegen deren bisheriges Verbot will die Hansestadt an diesem Freitag gemeinsam mit Bayern, Baden- Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und dem Saarland Verfassungsklage in Karlsruhe einreichen.
Dieser Artikel ist erschienen am 22.05.2003