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Gut zu wissen: Castings

Wer einfach nur Spaß haben will, geht am besten mit ein paar Freunden zu einem Casting. Dann kann man sich vor und nach dem Interview zur Seite stehen. Andererseits finden sich jede Menge interessante Menschen zu solchen Terminen ein - alleine wird es bestimmt nicht langweilig.
Wer einfach nur Spaß haben will, geht am besten mit ein paar Freunden zu einem Casting. Dann kann man sich vor und nach dem Interview zur Seite stehen. Andererseits finden sich jede Menge interessante Menschen zu solchen Terminen ein - alleine wird es bestimmt nicht langweilig. Auch wenn sich der gesamte Ablauf etwas hinziehen kann. Bei mi` ging das Vorsprechen mit einer Stunde Verspätung los. Gedauert hat es etwa eine halbe Stunde.

Bei einer Sendung wie ?Das Jugendgericht" stehen die Chancen gut, in die Kartei aufgenommen zu werden. Die Show läuft fünf Mal die Woche - neue Gesichter sind also regelmäßig gefragt. Richtig Kohle kann man bei diesem Job jedoch nicht machen. 200 Mark bekommt man als Laienschauæpieler für einen Drehtag, die Anfahrtskosten werden ersetzt. Wer viel Text zu sprechen hat, kann mehr verdienen, muss das aber mit der Produktionsfirma aushandeln. Ein Laiendarsteller kommt maximal alle drei Monate zum Einsatz.

Die besten Jobs von allen


Wer einen lukrativeren Job sucht, sollte regelmäßig die Suchmeldungen der Casting-Agenturen durchstöbern. Internet-Links zu deren Web-Sites sind online im ?Event-, Film- und Künstlerportal" aufgelistet: www.gux-me.de. Um nur an seriöse Agenturen zu geraten, nachfragen, für welche Produktionen sie bereits gearbeitet haben.

Unter www.castingpartner.de werden aktuelle Castingtermine angekündigt - mit Adresse sind sie allerdings nur für Mitglieder einsehbar. Kosten: 60 Mark im Jahr. Mitglieder können sich außerdem über eine Datenbank an Produktionsfirmen vermitteln lassen. Besonders Schnelle bekommen das Angebot für lau. Castingpartner verlost 10 Mitgliedschaften unter den ersten Anrufern. Tel.: 02233/686-800. Stichwort »Junge Karriere«.

Auch manche Arbeitsämter vermitteln Komparsenjobs. Die Bewerber sollten möglichst aus der Umgebung kommen.

Berlin: Tel.: 0 30/55 55-97 30, -97 31,
Halle: Tel.: 03 45/13 32-0,
Hamburg: Tel.: 0 40/24 85-14 39
Köln: Tel.: 02 21/94 29-12 43,
München: Tel.: 0 89/54 45-11 30
Dieser Artikel ist erschienen am 15.11.2001