Das Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche

Gut zu wissen

Staatliche Berufsakademien gibt es in Baden-Württemberg, Berlin, Sachsen und Thüringen. Die Absolventen erhalten nach der dreijährigen dualen Ausbildung einen Diplom-Abschluss – je nach Fachrichtung Diplom-Betriebswirt (BA), Diplom-Ingenieur (BA), Diplom-Sozialwirt (BA) oder Diplom-Sozialpädagoge (BA).
Staatliche Berufsakademien gibt es in Baden-Württemberg, Berlin, Sachsen und Thüringen. Die Absolventen erhalten nach der dreijährigen dualen Ausbildung einen Diplom-Abschluss – je nach Fachrichtung Diplom-Betriebswirt (BA), Diplom-Ingenieur (BA), Diplom-Sozialwirt (BA) oder Diplom-Sozialpädagoge (BA). Die Kultusministerkonferenz hat das BA-Diplom in diesen Ländern als dem FH-Diplom gleichwertig anerkannt: Der theoretische Unterricht erreicht gut 90 Prozent des Fachhochschulvolumens.

In Niedersachsen, Schleswig-Holstein und im Saarland sind die Berufsakademien private Einrichtungen. Wichtigster Unterschied zu den Berufsakademien nach Baden-Württemberger Modell: Obwohl sie staatlich anerkannt sind, müssen sie auf die Diplomierung verzichten. Absolventen tragen beispielsweise den Titel ?Betriebswirt BA“. Die theoretische Ausbildung erreicht hier nur etwa drei Viertel der FH-Lehre. Um einen Abschluss zu erreichen, der dem FH-Diplom entspricht, müssen BAler ein zweisemestriges BA-Ergänzungsstudium draufsatteln.

Die besten Jobs von allen


In Sachsen-Anhalt bieten die Fachhochschulen Magdeburg und Merseburg BA-Studiengänge an. Nach sechs Semestern erhalten Absolventen den Abschluss Diplom-Betriebswirt (BA).

Die privaten Wirtschaftsakademien in Hamburg und Bremen verzichten auf die Zusammenarbeit mit staatlichen Institutionen und damit auf staatlich anerkannte Abschlüsse.

An Fachhochschulen gibt es über 100 berufsintegrierende Kombi-Studiengänge. In neun Semestern erwerben die Teilnehmer einen Berufsabschluss plus FH-Diplom.
Dieser Artikel ist erschienen am 22.02.2002