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Foto: Eberhard Grames / Bilderberg
Informationen rund ums Studieren und Arbeiten in Barcelona: Arbeitserlaubnis, Sozialversicherung, Gehaltsniveau, Hochschulen, MBA und mehr.
Ohne Arbeitserlaubnis dürfen EU-Bürger in Spanien arbeiten. Sollte Ihr Aufenthalt drei Monate überschreiten, müssen Sie eine Tarjeta de Residente Comunitario (Aufenthaltsgenehmigung für Unionsbürger) beantragen.

Sozialversicherung: Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihr Arbeitgeber sofort einen gültigen Arbeitsvertrag mit Ihnen abschließt und diesen bei der Sozialversicherung einreicht. Denn gerne wird von einigen Arbeitgebern ?vergessen“, Sie bei der Sozialversicherung anzumelden.

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Gehaltsniveau: Grundsätzlich verdienen Sie in Spanien weniger als in Deutschland. Die Differenz beträgt im Schnitt 30 Prozent. Dafür zahlen die Spanier weniger Sozialabgaben. Zudem sind die Lebenshaltungskosten nicht so hoch wie in Deutschland.

Konto: Jeder Ausländer kann in Spanien ein Bankkonto eröffnen, unter der Voraussetzung, dass er irgendein Dokument vorlegen kann, dass ihn zum Aufenthalt in Spanien berechtigt. Der Aufenthalt kann entweder andauernd oder vorläufig sein. Zu den möglichen Dokumenten zählen auch eine Immatrikulationsbescheinigung von einer spanischen Universität als Stipendiat oder Erasmus-Student.

Geld: Eurocheque-Karten und Schecks sind in Spanien nicht verbreitet. Kreditkarten werden an Nichtansässige nur ungern vergeben, es sei denn, sie haben viel Geld angelegt. Beim Verlassen des Landes sollten Sie auf Ihrem Konto nicht unnötig viel Geld übrig haben, da es nach kurzer Zeit der Nichtnutzung aufgelöst wird und Sie möglicherweise nicht mehr ohne weiteres an Ihr Geld herankommen. Für Nichtansässige gilt: Die Bank muss den Kontoinhaber innerhalb von drei Monaten darauf aufmerksam machen, dass er alle zwei Jahre seinen Status als nicht in Spanien wohnhafter Bürger bestätigen muss.

Hochschulen: Katalonien hat 13 Universitäten mit über 200.000 immatrikulierten Studenten. In Barcelona gibt es die Universitat de Barcelona für alle Fakultäten (www.ub.es). Die Universitat Autònoma de Barcelona ist dafür bekannt, dass sie Kooperationen mit Industrie und Wirtschaft pflegt (www.uab.es). Die Pompeu Fabra wird bevorzugt von Geisteswissenschaftlern besucht (www.upf.es). Die Esade-Business-School ist bei VWLern und BWLern beliebt (www.esade.es). Techniker und Ingenieure machen ihr Diplom an der Universidad Politecnica de Catalunya (www.upc.es). Das Instituto de Estudios Superiores Kassandra (IESK) mit Sitz in Barcelona bietet seit Anfang des Jahres einen Studiengang mit dem Abschluss zum Betriebswirt für Sozial-, Gesundheits- und Krankenhausmanagement an (www.unikassandra.com).

MBA:
Das Instituto de Estudios Superiores de la Empresa (IESE) in Barcelona und Madrid gehört zu den besten MBA-Schmieden außerhalb der USA. Die Hochschule wird sehr stark von der erzkatholischen Organisation Opus Dei kontrolliert. Das Diplomstudium an der IESE in Barcelona ist auf zwei Jahre angelegt. Das Vollzeitstudium in Englisch und Spanisch kostet 40.000 Euro..

IESE, Avenida Pearson 21, E-08034 Barcelona, Tel.: 00 34/93/2 53 42 00, Internet: www.iese.edu
Dieser Artikel ist erschienen am 21.06.2001