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Gut zu wissen

Wichtige Meilensteine in der Unternehmensgeschichte der Deutschen Shell AG.
1902 gründet die Royal Dutch die deutsche Tochtergesellschaft ?Benzinwerke Rhenania GmbH“ in Düsseldorf, um dort eine Fabrik zur Verarbeitung von Rohbenzin zu errichten. 1919 wird die erste Raffinerie in Monheim eingeweiht.

1924 gibt es zum ersten Mal was zu zapfen – frisch von der ersten Benzinpumpe der Rhenania-Tankstelle in Neuss.

Die besten Jobs von allen


1929 erstreckt sich ein Netz von 15 großen und 104 kleinen Tanklagern sowie 15.000 Zapfstellen über ganz Deutschland. Die Belegschaft ist auf 7.500 Mitarbeiter angewachsen.

1945 sind als Folge des Zweiten Weltkriegs alle Werke und Raffinerien stark beschädigt.

1947 wird der Firmenname in ?Deutsche Shell Aktiengesellschaft“ umgewandelt.

1990 expandiert Shell in Ostdeutschland.

1995 protestiert Greenpeace gegen Shells Vorhaben, die ausgediente Plattform Brent Spar im Meer zu versenken. Shell gibt nach. Aus den Einzelteilen der Plattform wird in Norwegen eine Kaianlage gebaut. Durch die nicht unumstrittene Kampagne der Umweltschutzorganisation erleidet der Ölmulti einen gewaltigen Imageschaden.

2001 legt der Shell-Konzern sein Tankstellengeschäft in Deutschland mit der Dea-Tankstellenkette des RWE-Konzerns zusammen und verdrängt Aral von der Spitzenposition auf dem deutschen Markt.
Dieser Artikel ist erschienen am 18.06.2001