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Gut 600 Euro im Schnitt

Durchschnittlich 607 Euro verdienen Auszubildende in Deutschland. 623 Euro im Monat haben die Azubis in Westdeutschland, durchschnittlich 529 Euro die ostdeutschen Azubis in der Lohntüte. Der Abstand zum westlichen Tarifniveau ist dabei unverändert geblieben: Seit 2001 werden in den neuen Ländern durchschnittlich 85 Prozent der westlichen Vergütungshöhe erreicht.Zu diesen Ergebnissen kommt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in seiner Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen 2005. Ermittelt wurden die durchschnittlichen Vergütungen für 187 Berufe in West- und 152 Berufe in Ostdeutschland. In diesen Berufen werden 87 Prozent der Auszubildenden ausgebildet.

Die besten Jobs von allen

Zwischen den Ausbildungsberufen gibt es erhebliche Unterschiede: Die mit Abstand höchsten Vergütungen bekommen Binnenschiffer mit 925 Euro pro Monat. Hohe Löhne sind seit langem auch im Baugewerbe (Maurer, Zimmerer, Straßenbauer) tariflich vereinbart. Sie betrugen 2005 im Westen durchschnittlich 833 Euro, im Osten 679 Euro pro Monat. Eher niedrige Ausbildungsvergütungen bekommen Friseure (West: 415 Euro, Ost: 260 Euro), Floristen (424 Euro, 312 Euro) und Bäcker (457 Euro, 351 Euro).
Dieser Artikel ist erschienen am 11.01.2006