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Günstiger studieren im Osten

Foto: Pixelio.
Akademiker, die zum Jahresende 2006 erfolgreich eine Universität im Osten Deutschlands absolvierten, haben im Laufe des Studiums für die Lebenshaltung rund 46.800 Euro ausgegeben. In Westdeutschland standen hingegen unterm Strich 55.700 Euro auf der Rechnung.

Am meisten berappten angehende Philosophen für Miete, Mensa, Bücher, Klamotten, Kino und Co: Sie brauchen bis zum Examen im Schnitt acht Jahre. Angehende Lehrkräfte kamen kaum billiger weg; das klassische Lehramtsstudium fürs Gymnasium zählt noch immer zu den längsten universitären Studiengängen.

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Das kleinste Budget mussten Chemiker und Apotheker von morgen einkalkulieren, weil sie ihr Studium zügig durchziehen. Insgesamt günstiger kommt der Lebensunterhalt während des Studiums wegen der kurzen Studiendauer die Absolventen von Fachhochschulen. Die größte Entlastung des studentischen und elterlichen Geldbeutels bringen die neu eingeführten Bachelorabschlüsse

Diese verringern die privaten Investitionen in die Lebenshaltung gegenüber der traditionellen universitären Ausbildung um bis zu 30 Prozent, Studiengebühren sogar inklusive

Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft, Köln.

Infos: www.iwkoeln.de
Dieser Artikel ist erschienen am 09.11.2007