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Großkonzerne bevorzugt

Trotz der Entlassungsrunden auch in Großkonzernen sehen Informatiker in Traditionsfirmen wie Siemens oder IBM immer noch einen Garanten für interessante Aufgaben und wünschen sich daher dort ihren Karrierestart. Bereits zum vierten Mal in Folge wählten 5.000 Studenten die beiden Branchengrößen (Siemens: 19,3 Prozent der Stimmen; IBM Deutschland: 19,0 Prozent der Stimmen) zu den beliebtesten Arbeitgebern, berichtet die IT-Zeitung Computerwoche unter Berufung auf eine Studie des Marktforschungsinstituts Trendence.

Auf Platz drei folgt die Fraunhofer-Gesellschaft (16,4 Prozent der Stimmen) als eine von fünf Forschungsinstitutionen unter den Top-20-Wunscharbeitgebern. Die Sicherheit des Arbeitsplatzes hat dabei für die Studenten im derzeitigen Umfeld eine sehr hohe Priorität, wie das aktuelle ?Absolventenbarometer? ergab.

Die besten Jobs von allen


Als Preis für die Jobsicherheit sind die Junginformatiker zum Verzicht in anderen Bereichen bereit: So haben sich die Gehaltsvorstellungen der wirtschaftlichen Lage angepasst. Während die Junginformatiker noch 2002 mit einem durchschnittlichen Einstiegsgehalt von 44 200 Euro rechneten, pendeln sich die Wünsche jetzt bei durchschnittlich 42 600 Euro ein. Weitere Zugeständnisse an die veränderte Marktlage: Durchschnittlich rechnen die Befragten mit einer längeren Wochenarbeitszeit von 43 Stunden, jeder fünfte geht davon aus, dass er zwischen 46 und 55 Stunden die Woche arbeiten muss.
Dieser Artikel ist erschienen am 22.08.2003