Das Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche

Großbritannien zieht an

Die Zahl der deutschen Studenten im Ausland hat einen neuen Rekordstand erreicht. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes stieg sie im Jahre 2003 um 7,1 Prozent oder 4.100 auf 62.200 an.Das Statistische Bundesamt ermittelte die Daten bei den statistischen Ämtern der Gastländer, der UNESCO, der OECD und Eurostat. Demnach zieht es die deutschen Studierenden vor allem in englischsprachige Länder. Die Meisten gehen nach Großbritannien (17,3%) und die USA (14,1%). Es folgen die Schweiz (10,8%), Frankreich (10,4%), Österreich (9,9%), die Niederlande (9,0%) und Spanien (8,1 Prozent).

Die besten Jobs von allen

Traditionell stellen Studierende der Sprach- und Kulturwissenschaften, für die ein Auslandsstudium häufig unverzichtbarer Bestandteil des Studiums ist, einen erheblichen Anteil an den Auslandsstudenten. Während im Inland rund 24 Prozent der Studierenden in diesen Fächern eingeschrieben sind, liegt ihr Anteil an den Auslandsstudierenden allein in Frankreich bei 45 Prozent. Hohe Mobilität zeigen auch die Studierenden der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. In einigen Ländern wie den Niederlanden (52%), Türkei (49%) und Australien (46%) stellen sie den Hauptteil der deutschen Auslandsstudierenden.www.bmbf.de/pub/deutsche_studierende_im_ausland_1993-2003.pdf
Dieser Artikel ist erschienen am 12.09.2005