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Gesucht: Deutschlands Beste Arbeitgeber

In acht von zehn deutschen Unternehmen werden heute schon die Talente knapp. Nur wer als Arbeitgeber attraktiv ist, bleibt in Zukunft konkurrenzfähig. Das Bundesarbeitsministerium, das Great Place to Work Institute und das Handelsblatt schreiben einen Wettbewerb aus: Wer sind die 100 besten Arbeitgeber Deutschlands?
DÜSSELDORF. Ohne engagierte und qualifizierte Mitarbeiter ist unternehmerischer Erfolg nicht möglich. Ihre Qualität als Arbeitgeber können Firmen mit mindestens 50 Beschäftigten nun unabhängig prüfen lassen. Das international renommierte Great Place to Work Institute untersucht in einer deutschlandweiten Benchmark-Studie, wie konkurrenzfähig die Unternehmen als Arbeitgeber sind.Olaf Scholz, Bundesminister für Arbeit und Soziales, unterstützt über die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) den Wettbewerb ?Deutschlands Beste Arbeitgeber 2009?. Das Handelsblatt berichtet darüber als Medienpartner.

Die besten Jobs von allen

Frank Hauser, Leiter des Great Place to Work Institute Deutschland, erläutert: ?Alle Teilnehmer erhalten eine fundierte und kostengünstige Bestandsaufnahme ihrer Arbeitsplatzkultur sowie qualifizierte Unterstützung für Verbesserungen.?In der Bewertung spielt das anonyme Votum der eigenen Mitarbeiter die Hauptrolle, es fließt zu zwei Dritteln ein. Die Personalabteilung muss sich zudem einem Audit zur Unternehmenskultur stellen, das ein Drittel zur Benotung beiträgt.Die 100 besten Firmen dürfen das Gütesiegel ?Deutschlands Beste Arbeitgeber 2009? tragen. Nach drei Größenklassen werden die Bestplatzierten besonders gewürdigt. Zudem gibt es Preise in Sonderkategorien. Zum ersten Mal werden auch die attraktivsten Arbeitgeber für einzelne Berufsgruppen gekürt.Veröffentlicht werden nur die besten 100 Firmen. Die Teilnahme aller anderen bleibt streng vertraulich. Die Besten aus Deutschland nehmen auch am Wettbewerb ?Europas Beste Arbeitgeber? teil.Anmeldeschluss ist der 30. September 2008. Weitere Informationen und Anmeldeformulare unter: » www.greatplacetowork.de
Dieser Artikel ist erschienen am 06.06.2008