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Gestern und heute

Handelsblatt-Redakteur Erich Ahlers berichtet aus Südkorea
Die Zeiten ändern sich - auch bei Fußball-Weltmeisterschaften.
Erich Ahlers
Früher, so sagte Rudi Völler dieser Tage, konnte man die Ergebnisse einer Fußball-Weltmeisterschaft schon vor dem ersten Anpfiff in den Spielplan eintragen und lag in den meisten Fällen richtig. Mittlerweile ist alles anders. Wenn heute die ersten Achtelfinalspiele über die Bühne gehen, fehlen die Top-Favoriten Frankreich und Argentinien ebenso wie andere höher eingeschätzte Teams.Was Buchmacher freut, weil die meisten Tipps schon in die Hose gegangen sind, löst in den Fernsehsendern der betroffenen Länder Entsetzen aus. Was eher neutrale Fans entzückt, weil die Außenseiter für muntere Abwechslung sorgen, bringt die etablierten Nationen ins Grübeln.

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Es gibt keine Kleinen mehr, hat Rudi Völler schon oft gesagt und dabei den WM-Teilnehmer Saudi-Arabien wohl außen vor gelassen. Klingt ein wenig wie: Früher war alles besser.Heute ist aber auch nicht schlecht. Frag nach im Senegal.
Dieser Artikel ist erschienen am 15.06.2002