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Geisteswissenschaftler mit Computerwissen begehrt

Hochschulabsolventen und Jung-Akademiker hatten im Jahr 2000 sehr gute Berufschancen. Die Belebung des Arbeitsmarktes für Akademiker machte sich in allen Berufen bemerkbar. Zu den begehrtesten Kräften zählten neben den Informatikern, auf die pro Kopf fünf Job-Angebote kamen, Ingenieure und Wirtschaftwissenschaftler. Jede dritte den Arbeitsämtern gemeldete Stelle richtete sich an Techniker, die vor allem in der Elektroindustrie, dem Maschinen- und Fahrzeugbau sowie bei Telekommunikationsunternehmen unterkamen. Auch die jungen Naturwissenschaftler profitierten von der guten Konjunktur. Fast alle Branchen waren zudem an Geistes- und Sozialwissenschaftlern interessiert, soweit sie Computerkenntnisse vorweisen konnten.

Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft, Köln.
Dieser Artikel ist erschienen am 16.10.2001