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Gehaltssprünge für Ingenieure und Marketingspezialisten

Um fast 50 Prozent auf 56.400 Euro sind aktuell die Einstiegsgehälter von Ingenieuren im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Gut elf Prozent mehr als 2003 verdient derzeit ein berufserfahrener Kollege, im Schnitt fast 62.000 Euro. Ebenfalls ein ordentliches Plus verbuchen erstmals wieder die Einstiegsgehälter in Marketingabteilungen: Mit 16 Prozent über Vorjahresniveau steigen zum Beispiel Produktmanager und Key Accounter ein. Das berichtet das Job- und Wirtschaftsmagazin Junge Karriere in seiner am 25. Juni erscheinenden Ausgabe unter Berufung auf eine aktuelle Gehälterstudie der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP) mit Zahlen für mehr als 100 Positionen, die dem Magazin exklusiv vorliegt.Das Gros der Arbeitnehmer wird sich 2004 allerdings mit moderaten Gehaltserhöhungen von zwei bis drei Prozent zufrieden geben müssen. Auf wesentlich mehr dürfen in der Regel nur Leistungsträger und High Potentials hoffen: "In den unteren Ebenen bleiben die Unternehmen im Rahmen der Tariferhöhungen. Das gesparte Geld nutzen sie, um Fach- und Führungskräften entsprechend mehr zu zahlen", prognostiziert Dirk Ewert, Leiter des Bereichs European Databases bei der Unternehmensberatung Towers Perrin gegenüber Junge Karriere. Schließlich wolle man gute Leute binden. Je weiter oben in der Hierarchie, desto höher dürfte das Plus ausfallen.

Die besten Jobs von allen

Laut DGFP-Studie steigt etwa ein Produktmanager im Schnitt mit einem Jahresgehalt von 45.300 Euro ein; nach einigen Jahren Berufserfahrung sind knapp 60.000 Euro drin. Ein Programmierer kann mit einem Erstgehalt von rund 32.000 Euro jährlich rechnen, junge Controller oder Bilanzbuchhalter liegen mit einer Gehaltsforderung von etwa 40.000 Euro beim Vorstellungsgespräch richtig. "Besonders Hochschulabsolventen, Berufsanfänger und Young Professionals sollten sich über ihren Marktwert informieren, wollen sie sich im Bewerbungsgespräch nicht blamieren", empfiehlt Jörn Hüsgen, Chefredakteur Junge Karriere.Gerade Berufseinsteiger neigen laut einer Untersuchung des Personaldienstleisters Access zu überhöhten Erwartungen an ihren Verdienst. So verschätzen sich Wirtschaftswissenschaftler beim Einstiegsgehalt um rund vier Prozent, Ingenieure liegen laut der Access-Studie sieben Prozent oberhalb des realen Einstiegsgehalts, IT-Absolventen erwarten sogar 13 Prozent zuviel.Exklusive Gehälterzahlen für mehr als 100 Positionen stehen in der Juli-Ausgabe von Junge Karriere, die am 25. Juni 2004 erscheint.
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Dieser Artikel ist erschienen am 24.06.2004