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Gehälter legen um drei bis vier Prozent zu

Nach der jahrelangen Flaute am Arbeitsmarkt stellen viele Unternehmen nicht nur wieder ein, sondern belohnen ihre Mitarbeiter zudem mit einem satten Plus beim Gehalt. Von der neuen Großzügigkeit der Arbeitgeber profitieren auch Hochschulabsolventen und junge Nachwuchskräfte.
Nach der jahrelangen Flaute am Arbeitsmarkt stellen viele Unternehmen nicht nur wieder ein, sondern belohnen ihre Mitarbeiter zudem mit einem satten Plus beim Gehalt. Von der neuen Großzügigkeit der Arbeitgeber profitieren auch Hochschulabsolventen und junge Nachwuchskräfte. Die Einstiegseinkommen liegen aktuell quer durch alle Positionen im Vergleich zum Vorjahr rund 1.800 Euro pro Jahr höher. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Gehälter-Guide 2007, den das Magazin Junge Karriere zusammen mit der Managementberatung Kienbaum jährlich neu ermittelt.?In der Vergangenheit haben Arbeitgeber die Gehälter maximal um zwei bis 2,5 Prozent erhöht?, erklärt Christian Näser, Partner bei Kienbaum, in Junge Karriere. ?Jetzt zahlen sie im Durchschnitt zwischen drei und vier Prozent.? So können beispielsweise Einsteiger im Bereich Forschung und Entwicklung mit einem Durchschnittsgehalt von gut 44.900 Euro rechnen ? im vergangenen Jahr waren es nur 43.000 Euro. Für Neulinge im Personalwesen ist das durchschnittliche Jahresgehalt von 40.000 auf 41.800 Euro gestiegen.

Die besten Jobs von allen

Die Chancen auf ein lukratives Einstiegsgehalt schätzt Kienbaum-Vergütungsspezialist Näser aktuell vor allem für Absolventen von naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen sehr gut ein: ?Gerade in den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Chemie und Pharmazie ziehen die Einkommen derzeit deutlich an.?Was Hochschulabsolventen und junge Berufstätige in den verschiedenen Berufen im Einzelnen verdienen können, steht im Gehälter-Guide 2007 in der November-Ausgabe von Junge Karriere, die am 26. Oktober 2007 erscheint.
Dieser Artikel ist erschienen am 24.10.2007