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Gehälter kräftig gestiegen

Die Gehälter für MBA-Absolventen sind nach einer Flaute seit 2003 wieder stetig angestiegen und liegen derzeit im Schnitt bei rund 85.000 US-Dollar, berichtet das Job- und Wirtschaftsmagazin karriere unter Berufung auf eine aktuelle Studie des Londoner MBA-Messeveranstalters QS Ltd. Vor zehn Jahren lag das Durchschnittsgehalt noch 20.000 Dollar niedriger. ?Die Zeiten für MBA-Absolventen sind so gut wie seit Jahren nicht mehr. Die Gehälter, die geboten werden, erreichen Rekordniveau?, sagt Nunzio Quacquarelli, Ko-Geschäftsführer von QS Ltd., in karriere

?Von solchen Einstiegsgehältern sind die Absolventen der führenden deutschen MBA-Schulen allerdings noch weit entfernt?, sagt Jörn Hüsgen, Chefredakteur karriere. Die Abgänger der Handelshochschule Leipzig (HHL) kommen mit dem MBA auf ein Durchschnittsgehalt von 64.500 Euro. In ähnlicher Größenordnung bewegt sich die Gisma in Hannover, deren Absolventen im Fünfjahresmittel auf 61.000 Euro kommen. Doch der Stellenwert des MBA steigt auch in Deutschland: Laut der gerade veröffentlichten ?Kienbaum High Potentials Studie 2005? wird der MBA-Abschluss mittlerweile von Unternehmen aller Bereiche, mit Ausnahme der Bau- und Immobilienbranche, einem Doktortitel vorgezogen: 56 Prozent der mittleren Unternehmen und rund 79 Prozent der großen Unternehmen favorisieren den MBA

Die besten Jobs von allen


Die höchsten Einstiegsgehälter werden für Absolventen der amerikanischen Spitzenschulen gezahlt: MBA-Absolventen, die 2005 ins Investmentbanking gingen, stiegen mit durchschnittlich 140.000 Dollar ein und noch mit 105.000 Dollar, wenn sie ihren Abschluss außerhalb der USA gemacht hatten. Im Consulting, dem zweiten klassischen MBA-Jobmarkt, lagen die Gehälter für US-Abschlüsse bei 120.000, beziehungsweise 99.500 Dollar für andere Abschlüsse

Die März-Ausgabe von karriere erscheint am 24. Februar.
Dieser Artikel ist erschienen am 24.02.2006