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Gebühren machen Mehrfachbewerbungen teuer

Mehrfachbewerbungen für Studienplätze können Bewerber teuer zu stehen kommen. Schuld sind die unterschiedlich langen Auswahlverfahren der Hochschulen, die die Studienwilligen in die Bredouille bringen, berichtet karriere in seiner September-Ausgabe.
Mehrfachbewerbungen für Studienplätze können Bewerber teuer zu stehen kommen. Schuld sind die unterschiedlich langen Auswahlverfahren der Hochschulen, die die Studienwilligen in die Bredouille bringen, berichtet karriere in seiner September-Ausgabe.

Denn mit der Zusage einer Hochschule flattern sofort auch die Zahlungsaufforderungen für Studiengebühren und Sozialbeitrag ins Haus. Je nach Hochschule sind dann um die 650 Euro fällig. Auf Studenten, die sich gleich bei mehreren Universitäten oder Fachhochschulen bewerben, um auf Nummer sicher zu gehen, können so schnell ein paar Tausend Euro an Forderungen zukommen.

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Bewerber, die nicht gleich bei der erstbesten Zusage zuschlagen wollen, müssen erst mal zahlen ? und warten. Denn die Auswahlverfahren der Hochschulen dauern unterschiedlich lang und ziehen sich teilweise bis in den September.

Zwar ist geregelt, dass Studenten das Geld wieder zurückbekommen, wenn sie das Studium dann doch nicht antreten ? die Frage ist nur: Wann? Bis dahin müssen Bewerber an ihre Ersparnisse ran oder ihre Eltern anpumpen. Oder eben doch das erstbeste Angebot annehmen.

Eine andere Lösung hat auch Ruth Zimmermann, Leiterin des Studierendensekretariats der Uni Köln, nicht wirklich parat: ?Ich kann in solchen Fällen nur empfehlen, die Zahlungsfristen voll auszuschöpfen und das Geld direkt zurückzufordern?, sagt sie gegenüber karriere

Die September-Ausgabe von karriere erscheint am 31. August 2007.
Dieser Artikel ist erschienen am 29.08.2007