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Gebildete Skandinavier

In den vergangenen 30 Jahren ist der Bildungseifer EU-weit durchweg gestiegen. Junge Europäer sind ihren Eltern - was die formale Qualifikation angeht - eine Nasenlänge voraus: Während 24 Prozent der 25- bis 34-Jährigen 1999 einen Hochschulabschluss in der Tasche hatten, waren es bei den 50- bis 59-Jährigen nur 17 Prozent.

Aber nicht nur zwischen den Jahrgängen, auch regional gibt es erhebliche Unterschiede: In den skandinavischen Ländern kann knapp jeder dritte Einwohner zwischen 25 und 59 ein Diplomzeugnis oder einen Magistertitel vorweisen, in Italien oder Österreich dagegen nur jeder zehnte. Deutschland zählt mit 24 Prozent an Hochschulabsolventen gerade zum oberen Drittel in Europa.

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Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft, Köln
Dieser Artikel ist erschienen am 06.11.2001