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Freizeit macht krank

Rund drei Prozent der Berufstätigen werden mit schöner Regelmäßigkeit am Wochenende oder in den Ferien krank. Sie leiden einer niederländischen Studie zufolge am Phänomen der "Leisure-Sickness", der Freizeitkrankheit.

Rund drei Prozent der Berufstätigen werden mit schöner Regelmäßigkeit am Wochenende oder in den Ferien krank. Sie leiden einer niederländischen Studie zufolge am Phänomen der "Leisure-Sickness", der Freizeitkrankheit. Die Symptome reichen von Müdigkeit, Migräne und Grippe bis hin zu Magen-Darm-Infekten und schweren Depressionen. Anfällig sind vor allem Menschen, die im Job ständig unter Strom stehen und schlecht abschalten können. Der Körper ist so an den Dauerstress gewöhnt, dass jede Ruhephase, besonders eine längere im Urlaub, das vegetative Nervensystem aus der Bahn wirft. Junge Karriere rät: durcharbeiten oder ganz aufhören.
Dieser Artikel ist erschienen am 10.07.2003