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Förderung von Investitionen

Barbara Weise
Zur Erschließung der Märkte in den neuen Mitgliedsstaaten bieten Bund, Länder, die EU und auch die Beitrittsländer zahlreiche Fördermöglichkeiten. Zur Zeit stehen die Chancen, von diesen Fördergeldern zu profitieren, besonders gut, denn sie sind in Deutschland bisher wenig bekannt und werden kaum in Anspruch genommen.
Zur Erschließung der Märkte in den neuen Mitgliedsstaaten bieten Bund, Länder, die EU und auch die Beitrittsländer zahlreiche Fördermöglichkeiten. Zur Zeit stehen die Chancen, von diesen Fördergeldern zu profitieren, besonders gut, denn sie sind in Deutschland bisher wenig bekannt und werden kaum in Anspruch genommen.

Im Mittelpunkt der Förderungen stehen Investitionen sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen. Je nach Höhe des Investitionsvolumens und der Zahl neu entstehender Arbeitsplätze können Investoren Zuschüsse bzw. Steuervergünstigungen in Anspruch nehmen. Zudem gewähren einige Förderprogramme Lohnkostenzuschüsse für die Einstellung von Arbeitslosen, Jugendlichen oder Hochschulabsolventen. Aber auch für Fortbildungs- und Schulungsmaßnahmen, Forschung und Entwicklung, innovative Vorhaben sowie umweltschützende Projekte existieren Fördermöglichkeiten.

Die besten Jobs von allen


Die Beitrittsländer haben die Bedeutung der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) erkannt und ihre Förderinstrumente entsprechend ausgerichtet. Zusätzliche Fördermöglichkeiten für KMU können etwa die Einführung von Qualitätsmanagement- oder Zertifizierungssystemen, die Einführung neuer Technologien und Produkte, Unterstützung bei Strukturveränderungen, die Förderung von Kooperationsvorhaben oder Marketingmaßnahmen umfassen.

Vermarktungshilfeprogramm der Bundesregierung

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat die Deutsch-Polnische Industrie- und Handelskammer in Warschau für die Jahre 2003-2004 mit der Durchführung des Vermarktungshilfeprogramms Grenzlandprojekt Polen beauftragt. Ziel des Programms ist die Stärkung des Absatzes deutscher Produkte sowie die Sicherung guter Einkaufspositionen in Polen. Es richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen in den Grenzregionen. Dabei handelt es sich um die Kammerbezirke der IHK Südwestsachsen, Dresden, Cottbus, Frankfurt (Oder), Berlin (Beitrittsgebiet) und Neubrandenburg.

Links:

Fördermöglichkeiten für Investitionen in Osteuropa
www.bmwi.de/Navigation/Wirtschaft/Mittelstandspolitik/Internationalisierung/eu-osterweiterung.html

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat die deutsch-polnische Industrie- und Handelskammer mit der Durchführung des Vermarktungshilfeprogramm Grenzlandprojekt Polen beauftragt.
www.ihk.pl/vhp/projektinformation.pdf

Buchtipp:

Ralf Spiller/Joachim Weidemann (Hrsg.)
Investmentguide EU-Osterweiterung
Fördermittel, Steuer- und Arbeitsrecht, Immobilienerwerb
Goldgräber-Stimmung bei den Investoren? Welche Fördermittel stehen für Investitionen in Tschechien zur Verfügung? Welche Steuervorteile gibt es in Polen? Wo liegen die Fallstricke im ungarischen Arbeitsrecht? Wie erwirbt man am besten eine Immobilie in der Slowakei? Je 20 Fragen und Antworten zu den Themen Fördermittel, Immobilien, Steuer- und Arbeitsrecht vermitteln das notwendige Rüstzeug für erfolgreiche Engagements in den zehn EU-Beitrittsländern. Europa wächst - deutsche Unternehmen wachsen mit.
www.schaeffer-poeschel.de/isbn/3-7910-2277-6.htm

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Dieser Artikel ist erschienen am 06.01.2004