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Finanzspritze für den neuen Job

100.000 Arbeitslosen, die einen neuen Job gefunden haben, hat die Bundesanstalt für Arbeit im Jahr 2000 mit Mobilitätshilfen unter die Arme gegriffen. Das waren dreimal mehr Menschen als noch 1998. Im Osten Deutschlands flossen in zwei von drei Fällen Fahrtkostenzuschüsse für Fernpendler. Dagegen überwogen im Westen Übergangsgelder, bis das erste Gehalt auf dem Konto ist. Durchschnittlich 1.300 Mark, verteilt auf maximal sechs Monate, gab die Anstalt damit pro Kopf an Unterstützung aus. Ein Arbeitsloser kostet dagegen alles in allem zirka 3.000 Mark pro Monat.
Quelle:
Institut der deutschen Wirtschaft, Köln
Dieser Artikel ist erschienen am 15.05.2001