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Finanzmanager arbeiten auch abends

Die Grenze zwischen Privatleben und Arbeitszeit verschwimmt. Für 14 Prozent der weltweit befragten Finanzmanager ist es undenkbar, ohne Laptop oder tragbare Computer wie PDAs in den Urlaub zu fahren. Knapp ein weiteres Viertel aller Befragten greift auf das mobile Büro zurück, wenn beim Arbeitgeber dringende Projekte oder Veränderungen anstehen. Außerhalb der Urlaubssaison ist es für zwölf Prozent der Mitarbeiter Realität, sich jedes Wochenende für die Arbeit zu engagieren. Für 22 Prozent der deutschen Finanzexperten ist es Normalität, abends die E-Mails abzurufen oder einen geschäftlichen Anruf zu tätigen.

Im Rahmen besonderer Projekte arbeiten weitere 44 Prozent auch nach Dienstschluss der Firma zu Hause weiter. Das Wochenende ist längst nicht mehr unantastbar; mehr als ein Viertel der Arbeitnehmer arbeitet auch jedes zweite Wochenende, sieben Prozent sogar jedes Wochenende. Zum Vergleich: Im internationalen Durchschnitt arbeiten zwölf Prozent der Manager im Finanzbereich jedes Wochenende. Spitzenreiter sind hier Hongkong (29 Prozent) und Japan (22 Prozent).

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Quelle: Personaldienstleister Robert Half, München. Studie "Working Hours - A Global Comparison" unter 2.283 Finanzmanagern in 17 Ländern der Regionen Europa, Asien-Pazifik und USA. Infos: www.roberthalf.de
Dieser Artikel ist erschienen am 13.09.2007