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FDP-Parteichef sieht wenig Handlungsbedarf für Erneuerungen

Führungsschwäche, Profillosigkeit, fehlende Positionierung - die zunehmend harsche Kritik aus den eigenen Reihen lässt den FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle offenbar kalt. "Wir brauchen kein neues Programm", erklärt Westerwelle in der aktuellen Aus­gabe des Job- und Wirtschaftsmagazins Junge Karriere. "Das erkennen Sie daran, dass die anderen bei uns abschreiben", so der Parteichef weiter.

Handlungsbedarf für eine Neuausrichtung seiner Partei sieht Westerwelle nicht gegeben: "Wer der FDP Profillosigkeit vorwirft, hat unser Programm nicht gelesen." Zu den Vorwürfen des Ehrenvorsitzenden Otto Graf Lambsdorff, es fehle Westerwelle an Mut und Härte, räumt der Parteivor­sitzende ein: "Ich kümmere mich um den berechtigten Teil der Kritik und werde das anpacken, was zu kurz gekommen ist."

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Dieser Artikel ist erschienen am 23.10.2003