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Fast zwei Drittel jobben

Fast zwei Drittel aller Studenten in Deutschland jobben neben dem Studium; für weit mehr als die Hälfte aller erwerbstätigen Studierenden ist der Nebenjob notwendig für den Lebensunterhalt

Gemäß der jüngsten Sozialerhebung der Studentenwerke hat die Stadt Köln mit 78 Prozent in ganz Deutschland die höchste Erwerbstätigenquote unter Studenten, gefolgt von Hamburg mit 76Prozent und Mönchengladbach mit 74 Prozent jobbenden Studierenden. Den geringsten Anteil erwerbstätiger Studierender haben Osnabrück mit 46 Prozent, Marburg mit 47 Prozent und Rostock mit 51 Prozent

Die besten Jobs von allen


Zwar nannten die Studierenden als häufigstes Motiv ?sich etwas mehr leisten zu können? (71 Prozent). Aber immerhin 57 Prozent gaben an, der Nebenjob sei notwendig für den Lebensunterhalt und. diene dazu, finanziell unabhängiger von ihren Eltern zu werden. 49 Prozent wollen praktische Erfahrungen sammeln.

Die Studierenden erledigen die unterschiedlichsten Jobs. Einfache Arbeiten, die keine besonderen Vorkenntnisse erfordern, führen sie ebenso aus wie hochspezialisierte Tätigkeiten, für die sie ihre Kenntnisse aus dem Studium einsetzen. Trotz dieser qualitativen Spannweite sind die klassischen Aushilfstätigkeiten wie Kellnern, Taxi-Fahren, Verkaufen und Bürohilfe mit 41 Prozent noch immer am weitesten verbreitet

www.sozialerhebung.de
Dieser Artikel ist erschienen am 19.10.2007