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Export ist Jobmotor für Deutschland

Der anhaltende Exportboom wirkt sich zunehmend positiv auf den Arbeitsmarkt für Hochschulabsolventen aus. Rund 1.000 studierte Berufsanfänger wollen die mittelständischen Weltmarktführer im kommenden Jahr einstellen, ergab eine exklusive Umfrage des Job- und Wirtschaftsmagazins karriere.Gefragt sind vor allem Ingenieure, Maschinenbauer, Wirtschaftswissenschaftler und Naturwissenschaftler. So will beispielsweise der Maschinenbauer Herrenknecht im kommenden Jahr rund 100 neue Mitarbeiter einstellen, bei Carl Zeiss sind es 100 bis 120. Maschinenbauer Bosch Rexroth will 150 Akademiker rekrutieren, der Automobilzulieferer Freudenberg 100.

Die besten Jobs von allen

"Motor des Wachstums sind die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen, die sich gegen weltweite Konkurrenz, vor allem aus USA und Japan, behaupten", sagt Jörn Hüsgen, Chefredakteur karriere. "Sie sind Weltmarktführer, weil sie höchst innovativ und flexibel sind, Spitzen-Know-how und ökonomische Weitsicht besitzen." Vor allem kleinen und mittelgroßen Unternehmen ist zu verdanken, dass Deutschland auch 2005 wieder Waren-Exportweltmeister wird. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) rechnet für das Gesamtjahr mit einer Zunahme der Ausfuhren um fünf Prozent, der Bundesverband des Deutschen Groß- und Außenhandels veranschlagt sechs Prozent, berichtet karriere.Die Dezember-Ausgabe von karriere erscheint am 18. November 2005.
Dieser Artikel ist erschienen am 15.11.2005