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Europaweit Gruscheln

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Der erste große Web-2.0-Deal des Jahres 2007 ist perfekt: Die Holtzbrinck-Gruppe, zu der auch das Magazin karriere gehört, hat die Studenten-Community StudiVZ übernommen. Über den Kaufpreis darf weiter spekuliert werden: Stolze 50 bis 85 Millionen Euro sollen es gewesen sein.
Der erste große Web-2.0-Deal des Jahres 2007 ist perfekt: Die Holtzbrinck-Gruppe, zu der auch das Magazin karriere gehört, hat die Studenten-Community StudiVZ übernommen. Über den Kaufpreis darf weiter spekuliert werden: Stolze 50 bis 85 Millionen Euro sollen es gewesen sein. Für die über eine Million Mitglieder der deutschen Community ändert sich aber nicht viel: ?StudiVZ bleibt kostenlos und im operativen Geschäft weitestgehend unabhängig?, versprach Konstantin Urban, Geschäftsführer von Holtzbrinck-Networks gegenüber karriere.

Ehssan Dariani, 26, Dennis Bemmann, 28, und Michael Brehm, 26, die das StudiVZ vor gut einem Jahr gegründet haben, bleiben an Bord. Auf Werbung müssen sich die Nutzer jedoch schon bald einstellen: ?Diese wird dezent gehalten und soll den Studenten durch besondere Aktionen auch einen Nutzen bieten?, so Konstantin Urban. Im Gegenzug soll an der Sicherheit und den Serverkapazitäten gearbeitet werden. Für die Zukunft hat sich das Medienunternehmen vorgenommen, StudiVZ in Europa auszubauen: ?Unser Ziel ist, dass sich eines Tages alle Studenten in Europa miteinander vernetzen können."
Dieser Artikel ist erschienen am 26.01.2007