Das Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche

Europäischer Knotenpunkt für Südkorea

Die Schaltstelle für den Forschungs- und Technologietransfer zwischen Südkorea und Europa entsteht an der Universität Erlangen-Nürnberg. Die koreanische Regierung hat an der mittelfränkischen Hochschule ein Europazentrum eingerichtet, das Kontakte zwischen europäischen und koreanischen Forschungseinrichtungen und der Industrie knüpfen sowie den intensiven wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Austausch koordinieren und fördern soll.Das koreanische Wirtschaftsministerium betreibt weltweit nur fünf dieser internationalen Kooperationszentren: in China, Vietnam, den USA, Russland - und nun auch in Erlangen. Noch im September soll das Europa-Zentrum seine Arbeit für zunächst drei Jahre aufnehmen.

Die besten Jobs von allen

Direktor des Zentrums ist Prof. Dr. Man-Gi Cho von der Dongseo Universität in Busan, die auch als Träger des Zentrums fungiert. Mit der Dongseo Universität verbindet die Uni Erlangen-Nünberg bereits eine Partnerschaft: Das dortige Forschungszentrum für Wissenschaft und Technik und das Erlanger Institut für Chemie und Bioingenieurwesen starteten im letzten Wintersemester ein Doppeldiplomprogramm, das es Studierenden ermöglicht an beiden Hochschulen gleichzeitig einen Abschluss zu erwerben.Mehr Infos: www.uni-erlangen.de
Dieser Artikel ist erschienen am 30.08.2005