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Elitäres Studium

Kinder aus ärmeren Familien finden immer seltener den Weg an die Hochschulen. 13 Prozent der Kinder aus "niedrigen sozialen Herkunftsgruppen" finden sich noch an deutschen Hochschulen. 1997 waren es noch 14 Prozent. Ein Viertel der Studenten stammte im Jahr 2000 aus Elternhäusern, die monatlich weniger als 4.000 Mark netto zur Verfügung hatten. 1997 war es noch ein Drittel. 34 Prozent der Studenten kamen im Jahr 2000 dagegen aus Familien mit einem Monatsnetto von über 6.000 Mark. Das ist ein Zuwachs von mehr als sechs Prozentpunkten seit 1997. In der Gesamtbevölkerung repräsentiert diese Gruppe dagegen nur 19 Prozent.

Quelle: 16. Erhebung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden. Bundesbildungsministerium, Berlin.
Dieser Artikel ist erschienen am 23.07.2001