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Elektroingenieure sind Mangelware

Sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben derzeit Elektroingenieure. Aktuell suchen deutsche Unternehmen gut 13.000 E-Techniker mit Diplom, aber nur 7.000 Studen-ten werden in diesem Jahr ihr Studium erfolgreich beenden, berichtet das Job- und Wirtschaftsmagazin Junge Karriere in seiner am 28. Mai erscheinenden Juni-Ausgabe. ?Jungen Elektroingenieuren bietet sich ein besserer Arbeitsmarkt als den meisten anderen Akademikern und ein riesiges Einsatzfeld?, sagt Michael Deimel, Referent für Berufsbildung beim Zentralverband Elektrotechnik und Elektroindustrie (ZVEI). Absolventen kommen in nahezu allen Branchen unter, besonders gefragt sind sie bei Elektronik- und Hardware-Unternehmen, im Maschinenbau, sonstigen Industriebranchen sowie an Hochschulen, in der Forschung und bei Fahrzeugbauern.

Der Mangel an hoch qualifizierten E-Technikern mit Diplom wird bald noch weiter zunehmen: Der Recruitingdienstleister Access hat errechnet, dass für einen Minimumbedarf von 11.000 Elektroingenieuren im Jahr 2007 etwa 19.700 Erstsemester in 2001 begonnen haben müssten. Tatsächlich waren es aber weniger als 15.000. Und die Zahl der Neuzugänge sinkt weiter. Im Wintersemester 2003/2004 waren es drei Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Die besten Jobs von allen


Elektroingenieure sind nicht nur in allen Branchen gefragt, auf die meisten wartet eine glänzende Karriere, so das Ergebnis einer Studie des Ver-bands der Elektrotechnik (VDE): Danach rechnen fast zwei Drittel der befragten, durchschnittlich 30-jährigen E-Techniker in absehbarer Zeit mit einer Beförderung in eine leitende Position. 28 Prozent waren bereits Führungskräfte. Je nach Abschluss an Uni oder Fachhochschule, Größe des Unternehmens und Branche ist für Berufsanfänger ein Bruttojahres-einkommen zwischen 30.000 und 50.000 Euro drin.

Das komplette Spezial "Elektroingenieure" lesen Sie in der Juni-Ausgabe von Junge Karriere. Das Magazin ist ab dem 28. Mai im Zeitschriftenhandel erhältlich.
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Dieser Artikel ist erschienen am 27.05.2004