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Diplomarbeit gegen Lösegeld

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Erpresser entdecken das Internet als Einnahmequelle. Hacker kidnappen seit neuestem Diplom- oder Doktorarbeiten oder Persönliches wie Fotos, indem sie das Verzeichnis ?Eigene Dateien? verschlüsseln. Für die Freigabe fordern die Erpresser Lösegeld.
Erpresser entdecken das Internet als Einnahmequelle. Hacker kidnappen seit neuestem Diplom- oder Doktorarbeiten oder Persönliches wie Fotos, indem sie das Verzeichnis ?Eigene Dateien? verschlüsseln. Für die Freigabe fordern die Erpresser Lösegeld. Via E-Mail gelangt die so genannte Ransomware (ransom = Lösegeld) auf den Computer und wird beim Öffnen aktiviert.Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) rät dringend, nicht auf die Erpressungsversuche einzugehen. Zum einen sei die Wahrscheinlichkeit, nach einer Lösegeldzahlung die Daten wiederzubekommen, sehr gering. Zum anderen erhalten die Kriminellen bei einer Zahlung noch mehr wichtige Informationen über ihr Opfer, denn das Lösegeld muss per Kreditkarte übergeben werden.

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Die Software-Industrie arbeitet bereits an Entschlüsselungsalgorithmen für gekidnappte Daten, wird aber von den kreativen Hackern immer wieder überholt. Zur Vorbeugung raten die BSI-Experten, stets eine aktuelle Kopie wichtiger Daten außerhalb des Internet-Computers, zum Beispiel auf CD-ROM oder USB-Stick, zu speichern.
Dieser Artikel ist erschienen am 28.08.2006