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Die wichtigsten Stipendien

DAAD, Inwent & die Studienstiftung.

Anlaufstelle Nummer eins: DAAD

3 300 Studierende und Wissenschaftler vermittelt der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) jährlich nach Asien, die meisten nach China. Auf einen Platz kommen vier Bewerber. Die Homepage bietet eine Stipendiendatenbank. Es gibt Geld für Auslandssemester und -praktika, Sprachkurse, MBA-Programme, Forschungsaufenthalte, Reisekosten und Zuschüsse zu den Studiengebühren.

Richtig viel Geld bietet "Sprache und Praxis". Absolventen der Rechts-, Wirtschafts-, Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie angehende Architekten machen einen zehnmonatigen Sprachkurs in China oder Japan und ein sechs- bis achtmonatiges Praktikum.

Die besten Jobs von allen


Das Kosef-Stipendium richtet sich an Studenten und Absolventen technischer und naturwissenschaftlicher Fächer, deren Abschluss maximal zwei Jahre zurückliegt. Es gibt ein Forschungsstipendium in Südkorea, die Reisekosten werden erstattet. www.daad.de

Gut für die Praxis: Inwent

Das Heinz-Nixdorf-Programm des öffentlichen Stipendiengebers unterstützt pro Jahr 50 Studenten und junge Berufstätige unter 30. Die Stipendiaten mit technischem und kaufmännischem Hintergrund machen ein sechsmonatiges Praktikum in Asien. Sie erhalten monatlich bis zu 2000 Euro und die Kosten für Sprachkurs, Flug und Unterkunft.

Außerdem gibt es spezielle Programme für Absolventen wirtschaftlicher, technischer oder kombinierter Studiengänge und für Studierende an Berufsakademien und Fachhochschulen. Auch Teilstipendien für Praxisaufenthalte mit vorbereitendem Sprachkurs werden vergeben. www.inwent.org

Für Techniker: EU-Japan Center

An Studenten technischer und naturwissenschaftlicher Fächer richtet sich das EU-Japan-Center for Industrial Cooperation. Das "Vulcanus in Japan"-Programm schickt jährlich 40 Studenten für zwölf Monate zum Sprachkurs und Praktikum nach Japan. Zusätzlich zu Sprachkurs und Unterkunft gibt es einmalig 15000 Euro. www.eujapan.com Für Ausgewählte: die Studienstiftung Zehn Studenten nehmen jährlich am China-Stipendienprogramm der Studienstiftung des deutschen Volkes teil. Für ein einjähriges Studium mit Praktikum gibt es 700 Euro im Monat und eine Mobilitätspauschale von 1000 Euro. Gebühren für Studium, Reise und Sprachkurs werden übernommen.

Das Haniel-Stipendium gewährt im Jahr rund acht Absolventen aller Fächer, die nicht älter als 30 Jahre sind, ein Vollstipendium für ein Aufbaustudium und ein Praktikum im Ausland. Neben 1500 Euro monatlich gibt es ein Startgeld von 500 Euro und 1000 Euro für die Reise. Außerdem werden Studiengebühren bis 10000 Euro übernommen. Für beide Programme ist eine vorherige Förderung durch die Studienstiftung keine Voraussetzung. www.studienstiftung.de
Dieser Artikel ist erschienen am 03.04.2008