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Die Werbe-Masche: Das meint Pia Holländer, 28, Juristin:

Im Mai 2002 habe ich mein erstes juristisches Staatsexamen gemacht und mich ab Juli als Assessorin auf Stellenanzeigen beworben. Ganz schön frustrierend: 40 Bewerbungen und kein einziges Vorstellungsgespräch. Mein Stellengesuch in einer Fachzeitschrift war dagegen ein Volltreffer.
Im Mai 2002 habe ich mein erstes juristisches Staatsexamen gemacht und mich ab Juli als Assessorin auf Stellenanzeigen beworben.
Ganz schön frustrierend: 40 Bewerbungen und kein einziges Vorstellungsgespräch

Mein Stellengesuch in einer Fachzeitschrift war dagegen ein Volltreffer. Ich hatte meine Handy-Nummer angegeben und erhielt acht Anrufe. Eine Kanzlei lud mich für den selben Tag ein.
Zwei Stunden später saß ich vier Partnern gegenüber. Am Ende des Gesprächs fragten sie, ob ich die Stelle wollte. Ich bat um zwei Tage Bedenkzeit und habe dann zugesagt

Die besten Jobs von allen


Später erfuhr ich, dass die Kanzlei zwei Stellen zu besetzen hatte, eine davon binnen sechs Wochen, weil eine Kollegin in Mutterschaftsurlaub ging. Die Kanzlei schrieb auf 25 Chiffre-Gesuche, aber da ich sofort telefonisch erreichbar war, hatte ich den entscheidenden Vorsprung, wie mir ein Partner erklärte

Dieser Artikel ist erschienen am 07.02.2003