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Die deutschen Spieler in der Einzelkritik

Kahn: An seinem 33. Geburtstag wieder ohne Fehl und Tadel: Parierte Fernschüsse konsequent (Campos/38.). Sein Abschlag leitete 1:0 ein.Frings: Machte die rechte Seite dicht, nach vorn aber zu wenig Initiative. Nach der Pause mit mehr Mut. Vergab gute Chance (68.).

Die besten Jobs von allen

Rehmer: Nach dreieinhalb Monaten Pause ständiger Unsicherheitsherd. Zwar im Kopfball gut, doch mit vielen Fehlern. Nach 45 Minuten raus.Linke: Stand zentral sicher, organisierte, stark in den Zweikämpfen. Wieder eine gute Partie, sogar mit einigen Ausflügen nach vorn.Metzelder: In der ersten Halbzeit links fast ohne Beschäftigung. Gewann viele Zweikämpfe, nach Foul von Cardozo musste er runter.Schneider: Der Leverkusener blieb zwar lange blass, schlug aber die entscheidende Eingabe zum Siegtor. Gefährlich bei einigen Standards.Ballack: An der Wade verletzt, wirkte er nicht fit. Konnte zu selten Ideen einbringen. Biss aber auf die Zähne und sicherte mit den Sieg.Jeremies: Erkämpfte sich in der Defensive viele Bälle, ließ sich kaum ausspielen. Nicht der Stratege wie Hamann, aber sehr wertvoll.Bode: Fast als dritter Stürmer aufgeboten, besetzte den Flügel nicht konsequent genug. So verpuffte seine Offensiv-Wirkung. Immer bemüht.Klose: Immer in Bewegung, lauerte auf seine Chance. Verfehlte mit dem Kopf nach Ballack-Flanke knapp (78.). Schonte sich und Gegner nicht.Neuville: Versuchte am Anfang einige Dribblings, tauchte dann lange unter. War aber in der entscheidenden Sekunde da: Matchwinner.Kehl: Brachte nach seiner Einwechslung (46.) mehr Sicherheit ins deutsche Spiel. Konzentrierte sich auf Defensive, wurde dann mutig.Baumann: Kam nach einer Stunde, führte sich mit Fehlpass ein. Wurde aber sicherer, ohne die Nervosität ganz abzulegen.Asamoah: Kam als Zeitgewinn in der 90. Minute auf den Platz. Die erste WM-Minute für den Mann von Schalke 04.
Dieser Artikel ist erschienen am 15.06.2002