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Deutschland, England, Russland

Um die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften weiter zu stärken, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit britischen und russischen Partnerorganisationen Vereinbarungen zur gemeinsamen Förderung getroffen:
Im Mittelpunkt der Kooperation mit dem britischen Economic and Social Research Council (ESRC) steht die Förderung von Projekten in den Sozialwissenschaften. Die Russische Stiftung für Geistes- und Sozialwissenschaften (RGNF) wird zukünftig gemeinsam mit der DFG Forschungsprojekte fördern.
Ziel der Vereinbarung mit dem ESRC ist es, die Zusammenarbeit der besten Sozialwissenschaftler beider Länder zu fördern. Das Antrags- und Begutachtungsverfahren soll dabei flexibel gestaltet und auf die spezifischen Bedürfnisse der Antragsteller zugeschnitten sein. Forscher aus Großbritannien und Deutschland, die ein gemeinsames Forschungsprojekt durchführen wollen, können ohne Verzögerung durch Antragsfristen bei ihren jeweiligen Heimatinstitutionen (ESRC und DFG) Förderanträge einreichen.

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Auch das Abkommen zur gemeinsamen Förderung in den Geistes- und Sozialwissenschaften mit der russischen Partnerorganisation soll die Zusammenarbeit herausragender Wissenschaftler stärken. Gefördert werden neben gemeinsamen Forschungsprojekten auch wissenschaftliche Veranstaltungen und gemeinsame Feldforschungsprojekte. Die Förderung soll im Sommer 2006 beginnen.www.dfg.de
Dieser Artikel ist erschienen am 14.11.2005