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Deutscher Entwicklungsdienst (DED)

Kontaktadresse für Bewerber: Tulpenfeld 7, 53113 Bonn, Tel.: 0228 / 2434-0, Fax: 0228 / 2434-111, E-mail: poststelle@ded.de, www.ded.de; Ulla Kremer, technisch-handwerkliche Berufe, Ingenieur-technische Berufe, Tel.: -255, E-Mail: P22.2@ded.de; Ilse Schmitz-Eckert, Berufe aus den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Ressourcensicherung, Tel.: -256, E-Mail: P22.3@ded.de; Petra Feih, Berufe aus den Bereichen Kleingewerbeförderung, Gesundheitswesen, Gemeinwesenarbeit, Allgemeines Bildungswesen sowie Verwaltungsfachkräfte, Tel. -257, E-Mail: P22.4@ded.de; Birgit Tielmann-Khali, Nachwuchsförderungsprogramm (NFP), Tel.: -291, - 212 Norbert Seger, Ziviler Friedensdienst (ZFD), -212, E-Mail: Poststelle@ded.de

Beschreibung der Organisation: Der Deutsche Entwicklungsdienst (DED) entsendet berufserfahrene, sozial engagierte Fachkräfte als Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer nach Afrika, Asien und Lateinamerika. Ziel der Arbeit ist es, Menschen bei der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen zu unterstützen. Der DED arbeitet in Projekten und Programmen einheimischer Partnerorganisationen. Die Mitarbeit erfolgt auf Anfrage der Partner nach einer Arbeitsplatzprüfung durch den DED. Der DED ist eine gemeinnützige Gesellschaft mbH. Gesellschafter sind die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und den Arbeitskreis "Lernen und Helfen in Übersee" e.V. Finanziert wird der DED von der Bundesregierung

Die besten Jobs von allen


Tätigkeitsfelder (inhaltlich): Die Bereiche der Mitarbeit sind: ländliche Entwicklung und Ressourcenschutz, Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung, Gesundheit, Demokratieförderung und Kommunale Selbstverwaltung

Tätigkeitsgebiete (geographisch): Der DED ist in über 40 Partnerländern Afrikas, Asiens und Lateinamerika tätig

Bewerberprofil: Eine mindestens 2-jährige Berufserfahrung in einem der gesuchten Berufe, gute Kenntnisse in einer europäischen Verkehrssprache und Tropentauglichkeit sind notwendige Voraussetzungen für eine Entsendung. Vom Bewerber wird ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und Toleranz, Flexibilität und Belastbarkeit erwartet

Durchschnittliche Einsatzdauer: 2-5 Jahre im Stammprogramm, 1 Jahr im Nachwuchsförderungsprogramm nach Projekt im Programm Ziviler Friedensdienst, UNV: 2 Jahre mit der Möglichkeit der Verlängerung, aber auch kurzfristige Einsätze. Es gibt drei Programme für interessierte Bewerber (DED) + Programm Vereinte Nationen: 1) Stammprogramm Entwicklungshelfer Anforderungen: abgeschlossene Berufsausbildung, 2-5 jährige Berufserfah-rung, gute Sprachenkenntnisse einer der Sprachen, (Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch) 2) Nachwuchsförderungsprogramm(Stipendium) Anforderungen: abgeschlossene Berufsausbildung, Sprachkenntnisse, keine Berufserfahrung und Auslandserfahrung, Alter bis 30 J.; 3) Ziviler Friedensdienst:, Anforderungen Wie bei 1), zusätzlich: Auslandserfahrung, Krisenfestigkeit, hohe Belastbarkeit, Projekterfahrung, und Mediationskenntnisse 4) Vereinte Nationen / United Nations Volunteers Programme, abgeschlossene Berufsausbildung, mehr-jährige Berufserfahrung in vielen Bereichen (mehr als 5 Jahre), gute Sprachkenntnisse

Vergütung: Die Vergütung, das sog. "Unterhaltsgeld", ist - unabhängig von Beruf, Ausbildungsdauer oder Alter - für alle Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer gleich. Es ermöglicht eine angemessene Lebensführung im Gastland. Unterschiede in der Höhe ergeben sich aus der Kaufkraft in den verschiedenen Ländern sowie aus dem Familienstand (Zuschläge für mitausreisende Ehepartner und unterhaltsberechtigte Kinder). Die Aufwendungen für Sozialversicherungen, Wohnung sowie eine von der Vertragsdauer abhängige Wiedereingliederungsbeihilfe werden vom DED übernommen

Sonstige Unterstützung: Der DED ist bei der Suche einer angepassten Wohnmöglichkeit behilflich, die Grundausstattung wird gestellt. Zur Anschaffung persönlicher Dinge zahlt der DED eine "Ausstattungsbeihilfe". Eine Wiedereingliederungsbeihilfe, die Höhe ist abhängig von der Vertragsdauer, soll beim Wiedereinstieg in Deutschland behilflich sein

Bewerbungsprozedere: Um die Mitarbeitsmöglichkeit prüfen zu können wird um eine formlose Bewerbung mit ausführlichen Angaben zum beruflichen Werdegang und zur Berufspraxis, zu Alter, Familienstand, Staatsangehörigkeit, zu erworbenen Zusatzqualifikationen und vorhandenen Sprachkenntnissen gebeten

Zahl der Entsendungen: Im Schnitt sind 1000 Entwicklungshelfer im Einsatz, jährlich reisen etwa 250 aus. Welche Berufe werden besonders gesucht?:
Für den großen Bereich der Land- und Forstwirtschaft:
Agraringenieure, Agrarbetriebswirte, Agrarökonomen, Landwirte, Forstwirte, Geologen
Für den Bereich Kleingewerbeförderung / Management:
Betriebswirte, Kaufmännische Berufe, Wirtschaftswissenschaftler
Für den Bereich Ausbildungs- und Beschäftigungsförderung:
Meister des Handwerks, gerne mit französischen Sprachkenntnissen aus den Bereichen Bau, Metall, KfZ, Holz, Garten, Elektro, Betriebswirtschaft, Maschinenbau, Mechanik Berufsschul- und Gewerbelehrer, Betriebswirte, Pädagogen Für den Bereich Gemeinwesenentwicklung:
Soziologen, Sozialwissenschaftler, Politologen, Verwaltungswissenschaftler, Pädagogen, Juristen, Sozialarbeiter, Berufsschullehrer, Kommunal- und Regionalwissenschaftler, Betriebs-wirte, Ethnologen
Für den Bereich Gesundheit:
Fachärzte Chirurgie, Lehrschwestern, Lehrhebammen, Medizintechniker
Für den Bereich Kommunale Selbstverwaltung:
Stadt- und Regionalplaner, Geographen, Ingenieur für Landschaftsplanung, Bauingenieure, Ingenieur für Umweltschutz
Wir suchen auch Fachkräfte für Wasserbau (Hydrologen), Verwaltungsexperten, Techniker
Die drei größten gesuchten Berufsgruppen sind z.Zt.:
Agraringenieure, Betriebswirte und Soziologen bzw. Sozialwissenschaftler
Dieser Artikel ist erschienen am 21.03.2002