Das Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche

Deutsche Top-Managerinnen verzweifelt gesucht

Die Frauen erobern die Chefsessel, ihre Zahl in den großen Konzernen wächst. Das US-amerikanische Wirtschaftsmagazin ?Fortune? hat jetzt die 50 mächtigsten Geschäftsfrauen der Welt außerhalb der USA gekürt. Deutsche Managerinnen sucht man darunter ebenso vergebens wie deutsche Unternehmen.
Die Lucent-Vorsitzende Patricia Russo plaudert mit Serge Tchuruk, dem Chef von Alcatel. Nach der Fusion der beiden Konzerne wird Russo die Fäden ziehen ? aus Sicht des US-Magazin ?Fortune? macht sie das zur mächtigsten Geschäftsfrau der Welt. Foto: dpa
HB LONDON. Die mächtigste Geschäftsfrau der Welt außerhalb der USA ist nach Ansicht von Fortune Patricia Russo, Vorsitzende des Netzwerkausrüsters Alcatel-Lucent. Beide Unternehmen stecken im Fusionsprozess, nach dem Zusammenschluss wird Russo einen der größten IT- und Telekommunikationskonzerne der Welt von Paris aus leiten. Die Französin Anne Lauvergeon, Chefin des französischen Energiekonzerns Areva und Bestplatzierte im letzten Jahr, landete dieses Mal auf dem zweiten Platz.Insgesamt schafften es in diesem Jahr sieben Geschäftsfrauen erstmals auf die Liste: Neben der Siegerin Patricia Russo gelang dies auch der Russin Gulzhan Moldazhanova (Platz 22), Leiterin des Fonds ?Basic Element?. Sun Yafang vom chinesischen Telekommuniktionskonzern ?Huawei? stieg auf Platz 25 ein.

Die besten Jobs von allen

Am stärksten ist in diesem Jahr Frankreich vertreten, neun der Geschäftsfrauen unter den Top 50 leiten französische Konzerne. Mit sieben Frauen steht Großbritannien auf den zweiten Platz, gefolgt von China und Japan (jeweils vier). Auch Geschäftsfrauen aus kleinen Staaten wie die den Niederlanden, Singapur und der Schweiz schafften es auf die Fortune-Liste. Deutsche Managerinnen sucht man dort allerdings ebenso vergeblich wie deutsche Unternehmen ? wie bereits schon im vergangenen Jahr.
Klicken Sie hier! Diskrete Kontaktaufnahme zu Headhuntern und Personalchefs, Jobs für Fach- und Führungskräfte: Melden Sie sich jetzt an!
Dieser Artikel ist erschienen am 06.10.2006