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Deutsche Managerinnen fürchten Globalisierung

Zwei Drittel der deutschen Managerinnen fühlt sich nicht ausreichend auf die Herausforderungen der Globalisierung vorbereitet - obwohl sie gut ausgebildet sind, Fremdsprachen beherrschen und interkulturelle Kompetenz besitzen.

Von den männlichen Führungskräften hält sich immerhin fast die Hälfte für ausreichend gerüstet für die Arbeitsanforderungen im Jahr 2011. Männer sind laut einer aktuellen Studie wesentlich häufiger bereit, neue Technologien zu erlernen und anzuwenden. Außerdem hätten sie kein Problem, zusätzliche Verantwortung und komplexe Aufgaben zu übernehmen. Auch seien sie offener gegenüber beruflichen Standortwechseln.

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Das Leitbild deutscher Managerinnen werde hingegen immer noch durch die so genannten Soft Skills geprägt, also beispielsweise die Übernahme gesellschaftlicher und politischer Verantwortung sowie die Sensibilisierung für soziale und kulturelle Probleme. Als Karrierebeschleuniger gelten laut Studie hingegen noch immer die praktischen "harten" Qualifikationen - auch wenn Sprachen oder das Nutzen kultureller Unterschiede an Bedeutung gewinnen.

Die Ergebnisse aus anderen Ländern zeigen, dass sich insbesondere die Managerinnen in aufstrebenden Schwellenländern besser auf die Arbeit im Jahr 2011 vorbereitet fühlen als ihre Kolleginnen in Industrieländern.

Quelle: Unternehmensberatung Accenture. Studie "One Step Ahead of 2011: A New Horizon for Working Women" unter 4.100 Führungskräften aus 17 Ländern.

Nachzulesen hier: www.accenture.com

Dieser Artikel ist erschienen am 02.04.2008