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Deutsche fürchten Verarmung

ana
Die Furcht vor Wirtschaftskrisen und Jobverlust plagt das deutsche Volk. Während der Einzelhandel pünktlich zum Weihnachtsgeschäft wieder wachsende Umsätze meldet und sich die Binnennachfrage zum Jahreswechsel zu erholen scheint, ist die Stimmung der Bevölkerung durch Zukunftsängste geprägt.Die von der Stellenbörse Jobware in Auftrag gegebene Umfrage des EMNID-Instituts unter tausend Befragten bewies, dass bundesweit 70 Prozent dabei vor allem die Verlagerung ihrer Arbeitsplätze ins Ausland als Folge der Globalisierung fürchten. Die Meinungen zwischen Ost und West unterscheiden sich dabei kaum. Allerdings fällt das Urteil der Berufstätigen erheblich negativer aus als das der Nichtberufstätigen. Und Frauen sehen mit 75 Prozent gegenüber den Männern mit 65 Prozent pessimistischer in die Zukunft. 66 Prozent der Deutschen befürchten sogar, Deutschland stehe am Anfang eines "Verarmungsprozesses". Diese Angst nimmt vor allem mit dem wachsenden Alter zu und erreicht bei den 50-59jährigen mit 76 Prozent die stärkste Ausprägung.

Die besten Jobs von allen

Dieser Artikel ist erschienen am 14.12.2004