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Datenverarbeitung trotzt der Krise

Die Gehälter der Führungskräfte der Datenverarbeitungs- Branche sind trotz der Krise der Informationstechnologie auch im Jahr 2001 weiter gestiegen. Das hat eine Studie der Kienbaum Personalberatung ergeben. Danach haben die Grundgehälter im vergangenen Jahr um 5,3 Prozent zugenommen. Zwar sind sie langsamer gestiegen als im Vorjahr - im Jahr 2000 waren es 6,1 Prozent - aber im Vergleich mit anderen Branchen fiel die Steigerung noch immer kräftig aus. Laut Kienbaum verdient eine Führungskraft in der Datenverarbeitungsbranche durchschnittlich 89.000 Euro, eine Fachkraft 52.000 Euro. Neueinsteiger können jedoch nicht von den Gehaltssteigerungen profitieren. Sie erhalten fast durchweg geringere Gehälter als vor einem Jahr, so die Studie, der eine Befragung von 129 Unternehmen der DV-Branche zugrunde liegt.
Dieser Artikel ist erschienen am 19.11.2001