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Das Studienjahr

Evangelos Kotsopoulos
Das akademische Jahr beginnt im Februar und endet im November. Studenten müssen sich in den australischen Vorlesungen und Seminaren auf einen höhereren Arbeits- und Leseaufwand einstellen, weil die Unis viele Teilleistungen verlangen.
Das akademische Jahr beginnt im Februar und endet im November. Ein Semester dauert in der Regel von Ende Februar bis Ende Juni, das andere von Ende Juli bis Ende November. Zwischendurch gibt es kürzere Ferien, beispielsweise zu Ostern

Anders als häufig in Deutschland beginnt der größte Arbeitsaufwand für australische Studenten nicht erst am Ende des Semesters: In vielen Fächern werden bereits nach den ersten Wochen sogenannte mid-term exams geschrieben. Am Ende des Semesters steht ein final exam. Zu den Leistungen, die in den meisten Fächern abgelegt werden müssen, gehören außerdem eine Hausarbeit mit Referat und ein group project in einem Team von drei bis fünf Studenten.

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Studenten müssen sich in den australischen Vorlesungen und Seminaren auf einen höhereren Arbeits- und Leseaufwand einstellen, weil die Unis viele Teilleistungen verlangen. Pro Semester belegen Studenten deswegen drei bis maximal vier Veranstaltungen. Insbesondere im dritten Jahr des Bachelor Programmes gehört zu den Veranstaltungen ein Tutorium: von Woche zu Woche stellen die Dozenten im Tutorium gesonderte Aufgaben, die bewertet werden

Einige Kernvorlesungen der Fachbereiche werden in den Semesterferien zwischen den Studienjahren (Dezember bis Ende Februar) in zeitlich komprimierter Form wiederholt. Diese summer schools bieten gegen zusätzliche Gebühr die Möglichkeit, nicht bestandene Kurse zu wiederholen oder Kurse vorzuziehen, um im nächsten Jahr Zeit zu sparen

In den letzten zwei Wochen vor Semesterbeginn finden an den Universitäten Orientierungswochen für ausländische und australische Studenten statt. Diese Veranstaltungen sind unbedingt zu empfehlen: Sie geben nicht nur einen Überblick über die Organisation der Kurse und Fachbereiche, sondern bieten auch die Möglichkeit, Kommilitonen und andere ausländische Studenten kennen zu lernen. Hier werden erste Erfahrungen ausgetauscht und die ersten - und besten - Parties geplant.
Dieser Artikel ist erschienen am 06.07.2001