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Schöne Menschen haben es oft leichter. Auch in akademischen Gefilden zählt nicht nur der Geist, sondern auch der Körper. Der Kölner Sozialwissenschaftler Ulrich Rosar hat jetzt nachgewiesen, dass attraktive Professoren bei Lehrevaluationen klar im Vorteil sind.
Schöne Menschen haben es oft leichter. Auch in akademischen Gefilden zählt nicht nur der Geist, sondern auch der Körper. Der Kölner Sozialwissenschaftler Ulrich Rosar hat jetzt nachgewiesen, dass attraktive Professoren bei Lehrevaluationen klar im Vorteil sind. Er ließ Fotos seiner Kollegen von Studierenden anderer Universitäten nach ihrer Attraktivität bewerten und verglich die Ergebnisse mit den Resultaten der letzten Lehrevaluationen.

Dabei kamen die schönen Profs durch die Bank besser weg als die eher hässlichen. ?Es ist nicht so, dass man mit einem guten Aussehen eine miese Lehre wettmachen kann, aber die Unterschiede zwischen einem gut aussehenden Dozenten und einem unattraktiven machen bis zu einer halben Note aus?, sagt Rosar. Wenn dann noch Prämien für gute Lehre gezahlt werden, wie dies an einigen Hochschulen bereits üblich ist, kann der Schönheitsbonus also bares Geld wert sein. Doch es zählt nicht ausschließlich das Aussehen. Ein gepflegtes Auftreten kann einiges wettmachen. Schluss mit Schlunz also, liebe Profs!

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Dieser Artikel ist erschienen am 28.02.2007