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Clement wirbt für verantwortungsvollen Umgang mit Hochschulabsolventen

In Zeiten, in denen feste Stellen rar sind, werden auch hochqualifizierte Hochschulabsolventen oft mit schlecht oder gar nicht bezahlten Praktikantenjobs abgespeist ? ohne Perspektive auf eine Festanstellung. Gegen diesen gefährlichen Trend hat sich jetzt auch Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) ausgesprochen. Als Schirmherr unterstützt er die Initiative Fair Company des Job- und Wirtschaftsmagazins karriere, die für einen fairen Umgang mit Hochschulabsolventen wirbt.
In Zeiten, in denen feste Stellen rar sind, werden auch hochqualifizierte Hochschulabsolventen oft mit schlecht oder gar nicht bezahlten Praktikantenjobs abgespeist ? ohne Perspektive auf eine Festanstellung. Gegen diesen gefährlichen Trend hat sich jetzt auch Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) ausgesprochen. Als Schirmherr unterstützt er die Initiative Fair Company des Job- und Wirtschaftsmagazins karriere, die für einen fairen Umgang mit Hochschulabsolventen wirbt."Unsere Gesellschaft, die mehr als je zuvor auf die Förderung ambitionierter und talentierter Nachwuchskräfte angewiesen ist, braucht Unternehmen, die junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wertschätzen, fördern und adäquate Arbeitsplätze zur Verfügung stellen,? stellte Clement klar und wirbt dafür, dass sich möglichst viele Unternehmen der Initiative Fair Company anschließen.

Die besten Jobs von allen

Das Magazin karriere aus der Verlagsgruppe Handelsblatt hat die Initiative Fair Company im Herbst 2004 Leben gerufen. ?Mit dieser Aktion wollen wir Unternehmen auszeichnen, die der Absolventenausbeutung offen den Kampf ansagen und Berufseinsteigern eine faire Karrierechance geben?, erklärt Jörn Hüsgen, Chefredakteur karriere, die Ziele der Initiative. Das Gütesiegel erhalten nur Unternehmen, die sich ausdrücklich verpflichten, Hochschulabsolventen entsprechend ihrer Qualifikation einzusetzen und zu bezahlen.Der Kampagne haben sich bereits 177 Unternehmen angeschlossen, darunter BASF, Intel, Audi, Deutsche Bundesbank, BMW, Coca Cola, Deutsche Bahn, IKEA, KPMG, Miele, WestLB, E.ON Energie, Philips, Masterfoods und Bayer.
Eine vollständige Liste aller Fair-Company-Unternehmen finden Sie hier.
Dieser Artikel ist erschienen am 16.06.2005