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Chinesen mögen deutsche Unis

Der Anteil ausländischer Studienanfänger an deutschen Hochschulen hat sich in den letzten 25 Jahren deutlich erhöht. Waren es 1975/76 noch knapp sieben Prozent, kletterte der Anteil auf mehr als 17 Prozent im Studienjahr 2000/2001. Mit 6,4 Prozent oder 3.500 Studenten stellten die Chinesen erstmals die größte nationale Gruppe unter den insgesamt rund 55.000 ausländischen Studienanfängern. Seit der Wende 1989 zieht es zudem viele aus osteuropäischen Staaten, insbesondere aus der ehemaligen Sowjetunion und aus Polen, verstärkt nach Deutschland. 609 Erstsemester kamen im Studienjahr 2000/2001 aus Indien: fast viermal so viel wie noch drei Jahre zuvor.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden.
Bericht Hochschulstandort Deutschland 2001
Infos:
Internet: www.destatis.de/presse/deutsch/pk/2001/hochschule_2001.pdf
Dieser Artikel ist erschienen am 18.12.2001