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Chefs gesucht

Drei Viertel der Personalmanager befürchten einen Mangel an Führungskräften in der Zukunft. Sie sehen die Entwicklung ihrer Unternehmen bedroht.
Angesichts wachsender Märkte könne der Mangel an geeigneten Managern die Firmenentwicklung ernsthaft gefährden, so die Autoren. Am schwersten sei es für die Befragten, vorherzusagen, welche Qualifikation ihr Führungspersonal in drei bis fünf Jahren brauchen wird. Damit entwickelt sich die Fähigkeit eines Unternehmens, vorausblickend qualifizierte Mitarbeiter zu binden, zu einer Kernkompetenz der Zukunft.

Nicht die Anwerbung neuer Köpfe, sondern vor allem die Fortbildung bereits vorhandener Mitarbeiter scheint ein Problem zu sein. 36 Prozent der befragten Personaler halten Rotation für wichtig und setzen auf Mitarbeiteraustausch über Geschäftsbereiche und Ländergrenzen hinweg. Dagegen konzentrieren sich 28 Prozent darauf, die Weitergabe von Wissen von Älteren an Jüngere zu optimieren.

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Probleme sehen Personaler auch bei der Wandlungsfähigkeit ihrer Belegschaft: 52 Prozent halten ihre Mitarbeiter für außerstande, rechtzeitig auf veränderte Rahmenbedingungen der Geschäftswelt zu reagieren. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) glauben nicht einmal, dass die Qualifikation ihrer Belegschaft den heutigen Anforderungen entspricht.
Dieser Artikel ist erschienen am 25.01.2008