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Bulmahn: BAföG Reform sorgt für mehr Studenten

Das vor zwei Jahren eingeführte BAföG-System hat zu mehr Ausbildungsförderung und höheren Studentenzahlen geführt. Das sagte Bildungsministerin Edelgard Bulmahn bei der Präsentation des 15. BAföG Berichtes in Berlin.
Das vor zwei Jahren eingeführte BAföG-System hat zu mehr Ausbildungsförderung und höheren Studentenzahlen geführt. Das sagte Bildungsministerin Edelgard Bulmahn bei der Präsentation des 15. BAföG Berichtes in Berlin.

Allein vom Wintersemester 2000/2001 bis zum darauf folgenden Jahr stieg die Zahl der BAföG-Empfänger um 58.000 auf 302.000. Wie Bulmahn erläuterte, beziehe nach der rot-grünen Reform jeder vierte Student während seiner Regelstudienzeit BAföG. Die Ministerin sieht auch einen Zusammenhang zwischen Ausbildungsförderung und Studentenquote: Der Anteil der Erstsemester lag 2002 acht Prozent über dem Niveau von 1998.

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Die Bundesregierung hatte vor zwei Jahren die Bedarfssätze auf 585 Euro angehoben und die Rückzahlung auf 10.000 Euro begrenzt. Durch den erleichterten Zugang zum BAföG sollte die Chancengleichheit während der Ausbildung erhöht werden.

Wie Bulmahn anmerkte, habe die Reform vielen jungen Menschen aus einkommensschwachen Familien die Entscheidung für ein Studium erleichtert. Der Anteil der Empfänger des Höchstsatzes stieg im vergangen Jahr um 11,5 Prozent auf 45 Prozent.
Dieser Artikel ist erschienen am 26.03.2003