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Bürger stiften mehr für Soziales

In Zeiten knapper Haushaltskassen stiften immer mehr Bundesbürger aus ihrer Privatschatulle Geld für gemeinnützige Zwecke in ihrem Heimatort.
dpa BERLIN. Das Vermögen der so genannten Bürgerstiftungen, die sich unabhängig vom Staat für das kulturelle und soziale Leben engagieren, hat sich im vergangenen Jahr auf 11,5 Millionen Euro verdoppelt, teilte die Initiative Bürgerstiftungen am Mittwoch in Berlin mit. Die Zahl der neu entstandenen Stiftungen ist seit der ersten Gründung im Jahr 1997 auf 35 angewachsen.Bürgerstiftungen wollten Bürger ermutigen, in ihrer Kommune unabhängig von übergeordneten Gremien mitzubestimmen und mitzugestalten, sagte die Sozialpolitikerin Rita Süssmuth (CDU) bei einer Tagung der Initiative Bürgerstiftung. Die Stiftungen kümmern sich beispielsweise um die Betreuung ausländischer Grundschulkinder, die Integration von Russlanddeutschen, Jugendarbeit, Altenhilfe oder Umweltschutz.

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Weitere Informationen: http://www.buergerstiftungen.desowie bei DMEuro.com: Stiftungen: Helfen und Steuern sparen
Dieser Artikel ist erschienen am 24.04.2002