Das Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche

Bilanzregeln schaffen Arbeitsplätze

Gut 3.000 neue Arbeitsplätze bei Wirtschaftsprüfungsgesellschaften werden in den kommenden Monaten durch die Einführung neuer Bilanzregeln geschaffen. Das berichtet das Job- und Wirtschaftsmagazin karriere in seiner am 25. Februar erscheinenden März-Ausgabe. Die neuen Regeln, die börsennotierten Unternehmen ab 2005 die Bilanzierung nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften IRFS vorschreiben, bescheren den Wirtschaftsprüfern nach drei harten Jahren wieder gute Geschäfte. Nach Jobabbau in den Vorjahren wollen die vier großen Prüfungsgesellschaften ihren Personalbestand nach Informationen des Magazins karriere deshalb kräftig aufstocken. Marktführer PricewaterhouseCoopers plant 700 Neueinstellungen, Verfolger KPMG sogar 1.000. Deloitte will bis zu 400 neue Mitarbeiter rekrutieren, Ernst & Young 700. Im Schnitt entfallen etwa 40 Prozent der neuen Jobs auf das Kerngeschäft Wirtschaftsprüfung, 30 Prozent auf die Steuerberatung."Viele Unternehmen haben sich mit der Umstellung auf IRFS Zeit gelassen. Außerdem stellen nun auch kleinere Unternehmen freiwillig auf die neuen Bilanzierungsregeln um", begründet Karen Hochrein, für Personal verantwortliche Partnerin bei Ernst & Young, den Einstellungsboom gegenüber karriere. Zudem sei die Prüfung einer IRFS-Bilanz aufwändiger als jene nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches.

Die besten Jobs von allen

Dieser Artikel ist erschienen am 25.02.2005