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Bezahlte Fahrt steuerfrei

Wer sich aus dem Fuhrpark seines Unternehmens für private Fahrten schon mal einen Wagen borgen darf und dafür einen kleinen Obolus entrichtet, braucht sich vom Finanzamt für diesen bezahlten Gefallen keinen geldwerten Vorteil anrechnen lassen. In dem verhandelten Fall wollte der Fiskus für die Differenz aus der Leihgebühr und der normalen Ein-Prozent-Regel für Dienstwagen Steuern kassieren, weil das Verleihen quasi Arbeitslohn darstelle, der ja noch nicht voll versteuert sei. Mumpitz, urteilte das Finanzgericht München.
FG München 6 K 229/02, Revision: BFH VI R 95/04
Dieser Artikel ist erschienen am 03.06.2005