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Bewerbung um Festanstellung gut begründen

Selbstständige und Freiberufler, die sich auf eine Festanstellung bewerben, sollten in ihrer Bewerbung gut argumentieren, warum sie von der Selbstständigkeit in ein Angestelltenverhältnis wechseln wollen. Wer einmal Unternehmer war, sollte damit bei seiner Bewerbung trumpfen, rät karriere in seiner am 25. Mai erscheinenden Ausgabe.
In den Lebenslauf gehören bei Selbstständigen neben den wichtigsten Projekten und Kunden, auch der bisherige Werdegang. Außerdem sollte man sich Referenzen besorgen.

Ein festes Einkommen, die Sehnsucht nach regelmäßigen Arbeitszeiten oder eine schlechte Geschäftslage ? es gibt viele Gründe, aus der Selbstständigkeit oder Freiberuflichkeit in eine Festanstellung zu wechseln. Bei den meisten Personalern haben ehemalige Unternehmer meist gute Karten. Bei der Zusammenstellung der Bewerbungsunterlagen sollten Selbstständige sich trotzdem an den üblichen Standards orientieren.

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?Viele Freiberufler schicken keine Zeugnisse mit. Dabei überprüfe ich damit die Angaben im Lebenslauf?, erzählt Maria Nevado, Recruiting-Managerin bei StepStone. Selbstständige sollten daher ihre Lebenslauffakten durch Angaben über Projekte, Kunden und Auftraggeber untermauern. ?Legen Sie eine Liste von Referenzpersonen bei oder besorgen Sie sich schriftliche Danksagungen und Empfehlungsschreiben?, rät Bewerbungsberater Gerhard Winkler in karriere.

Außerdem sollten die Gründe für den Wechsel im Anschreiben erklärt werden, denn die meisten Personaler wollen nachvollziehen, warum jemand aus der Selbstständigkeit in eine Festanstellung wechseln will. Diese Veränderung sollten Bewerber allerdings nicht mit einer schlechten Auftragslage begründen. ?Ein Bewerber darf nie den Eindruck erwecken, dass eine Festanstellung für ihn nur ein Notnagel ist?, sagt Recruiting-Managerin Nevado

Die Juni-Ausgabe von karriere erscheint am 25. Mai 2007.
Dieser Artikel ist erschienen am 24.05.2007